DAS TEAM

Christian Spoden Geschäftsführung und fachliche Leitung der Fachstelle

Jg. 1958, Diplom-Sozialpädagoge, Tätertherapeut, Therapeut für sexuell missbrauchte Kinder, Supervisor, Gender-Trainer. 

Der Weg zu meiner heutigen Tätigkeit führte über die psychosoziale Arbeit mit Behinderten, geschlechtsspezifische Jungenarbeit, Männerberatung und therapeutische Arbeit mit Opfern sexuellen Missbrauchs. Als spannende Herausforderung empfinde ich die therapeutische Arbeit im Spannungsfeld zwischen Hilfe und sozialer Kontrolle sowie den Balanceakt zwischen Qualitätsanspruch und schlechten Rahmenbedingungen in der Täterarbeit. Das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit verschiedensten Berufsgruppen erweitert noch immer meinen Horizont. Schließlich ist es faszinierend, hinter die Kulissen „normaler Männlichkeit“ zu blicken und zu erleben, wie Männer sich dann doch berühren lassen und verändern und wachsen können. Dabei sind mir Respekt für die Opfer und Humor wichtige Hilfsmittel.“


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Arbeitsbiographie  
1978 -1979 Zivildienst beim Internationalen Bund für Sozialarbeit, Betreuung von Behinderten.
1980 Gruppenleiter in einem Montessori-Kindergarten, Kelkheim
1985 Diplom Sozialpädagogik (Fachhochschule Frankfurt am Main)
1985-1986 Child Abuse Prevention Center, Pittsburgh (USA), Ausbildungskurs zum „Spieltherapeuten für sexuell missbrauchte Kinder“. Erste therapeutische Erfahrungen mit sexuell missbrauchte Kindern und Gruppenarbeit mit jugendlichen Sexualtätern.
1986 – 1992 Gruppenarbeit mit Jungen zum Thema sexuelle Gewalt an der 7.OH/OR Kreuzberg, Berlin, Krisenintervention, Beratung und Gerichtsbegleitung für sexuell missbrauchte Jungen
1987 - 1990 Mitarbeit beim Verein „Kind im Zentrum“ (Beratungsstelle sexueller Missbrauch), Berlin
1988 -1992 Supervision und Fallberatung für professionelle HelferInnen in der „Berufsgruppe gegen sexuellen Missbrauch“ im Bezirk Kreuzberg, Berlin
1988-1997 Mitarbeit in der Männerberatungsstelle „Mannege e.V.“, Berlin. Leitung des Bereiches „Konflikt-Krise-Gewalt“, Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt und Sexualstraftätern, Begleitung von Selbsthilfe-Gruppen für Männer, die als Kind sexuell missbraucht wurden
1991 Gutachten für die Senatsverwaltung Arbeit und Frauen, Berlin: Jungenarbeit in Schulen als Gewaltprävention“
1993 Gutachten für Senatsverwaltung Schule und Sport, Berlin: „ Selbstbehauptungstraining für Mädchen und Formen gewaltfreier Konfliktlösungen für Jungen“
1991-1993 Lehraufträge an der Technische Universität Berlin und der Fachhochschule Potsdam zum Thema „Prävention von sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen“
1992 Konzeption und Produktion des Dokumentarfilms „Liebe kann so schön sein“ im Auftrag der Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport, Berlin
1992-1994 Ausbildung zum Supervisor nach den Richtlinien des DGSv am Institut für humanistische Psychologie, Köln-Berlin
1993-1996 Mitbegründer des „Berliner Interventionsprojektes gegen häusliche Gewalt“ (BIG), Mitarbeit in der Arbeitsgruppe „Täterarbeit bei häuslicher Gewalt“
1993-1997 Supervision u.a. für Jugendprojekte, Berliner AIDS-Hilfe, Fachhochschule für Sozialarbeit, Sozialpädagogische Fortbildungsstätte Haus Koserstraße, Berlin
1998-2001 Mitarbeiter im Kinderschutzzentrum Oldenburg, Vertrauensstelle Benjamin, Leitung des Bereiches „Konflikt-Krise-Gewalt“, Arbeit mit Sexualstraftätern und Täter häuslicher Gewalt.
1998-1999 Leitung des EU-DAPHNE-Projektes (98/146/1/WC) „Entwicklung von Material und Methoden für männliche Jugendliche zur Prävention sexueller Gewalt“, unter Beteiligung von 3 Ländern (Dänemark, Spanien, Deutschland), 18 TrainerInnen und ca. 100 Jungen
2001 Konzeption und Organisation der Fachtagung: „Konzepte und Methoden in der Arbeit mit Tätern häuslicher Gewalt, Verein zur Verhütung von Kindesmisshandlung e.V., Oldenburg
2001-2002 Ausbildung zum Gendertrainer bei der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
2002-2014 Leitung und Geschäftsführung der Fachstelle für Gewaltprävention Bremen und Bremerhaven GbR/GmbH

 

Fortbildungen, Vorträge, Schulungen u.a. für:

Evangelische Akademie, Bad Boll

Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie

Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung

European Youth Center, Budapest

Oberlin Seminar, Berlin

ErzieherInnen-Schule Bismarckstraße, Berln

Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn und Berlin,

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA)

Senatsverwaltung für Schulbehörde, Bremen

Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutzzentren e.V.

Referat für Gleichstellungsfragen, Hannover

Bildungswerk für Demokratie und Umweltschutz, Berlin

Arbeitskreis Klinischer Psychologen in Kinder- und Jugendheimen

Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention (DGfPI), Düsseldorf

Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe

Bundeskonferenz zur Erziehungsberatung e.V.

Frauennotruf München e.V.

Deutscher Bundesjugendring

Netzwerk der Brandenburgischen Frauenhäuser e.V.

Eylarduswerk Bad Bentheim

Soziale Dienste der Justiz, Bremen

St. Petri Kinder- und Jugendhilfe, Bremen

Alten Eichen gGmbH, Bremen

Werkstatt Bremen

St. Johannis Schule, Bremen

August-Bebel-Institut, Berlin

Verein für Jugendsozialarbeit (Die Leine-Lotsen), Oldenburg

Initiative zur sozialen Rehabilitation e.V., Bremen

Amt für Soziale Dienste, Bremen

Verein „Petze“, Kiel

Verein „Zartbitter“, Köln

Verein „Schattenriss“, Bremen

Opferhilfe Hamburg

Dachverband der Kinder- und Schülerläden, Berlin

ZIST – Sexualberatungsstelle, München

Verein „IMMA“ München

Diakonie Sachsen

Effect Bremen gGmbH

Deutscher Kinderschutzbund Ammerland

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Bundearbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendtelefon

Fachdienst Gleichstellung der Stadt Warstein

Volkshochschule Ulm

Senatsverwaltung für Schule, Jugend und Sport, Berlin

Jugendamt Landkreis Verden

Ministerium für die Gleichstellung von Mann und Frau des Landes NRW

Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung, Hamburg

Lilith e.V. Pforzheim

Kinderhaus Collstede

Evangelisches Heimstättenwerk E.V. Essen

Evangelisches Jugend- und Fürsorgewerk (EJF), Berlin

Sozial-Therapeutisches Institut Berlin-Brandenburg STIBB e.V.

SOS-Kinderdorf, Worpswede

SPECTRUM - Erziehungshilfe gGmbH, Duisburg

Diakonie Himmelthür, Wildeshausen und Hildesheim

Landesinstitut für Schule, Bremen

Betreuungs- und Erholungswerk e.V., Bremerhaven

Bremer Zentralstelle f.d.V.d. Gleichberechtigung der Frau (ZGF)

Bistum Osnabrück der Katholischen Kirche

 

André Hußmann Arbeitsbereich Sexualstraftätern, Anti-Gewalt-Training

Jahrgang 1990, Soziologe (Schwerpunkt: Kriminalsoziologie), systemischer Familienberater, Paarberater/Paartherapeut, Tätertherapeut (Zertifikation für die Arbeit mit jugendlichen exualtätern - BMJS 12/21); dereit Studium der Psychologie, angeh. psychotherapeutischer Heilpraktiker)

Kaum ein Delikt sorgt für größere Empörung innerhalb der Gesellschaft, als das der Sexualdelikte. Die Gründe dafür sind sehr vielseitig - häufig lässt es sich auf Unwissenheit bezüglich des Umgangs mit den Tätern zurückführen. Es wird kaum ein Versuch unternommen zu verstehen warum ein Mensch eine Sexualstraftat begangen hat. Mit meiner Arbeit helfe ich denen, die sonst häufig keine Hilfe bekommen und unterstütze somit nicht nur die Täter ein Delikt freies Leben zu führen, sondern betreibe dadurch auch Opferschutz. Der Gedanke mit meiner Arbeit dazu beizutragen, dass die Menschen unserer Gesellschaft sicherer vor sexuellen Übergriffen leben können, motiviert mich für die Arbeit mit Sexualstraftätern.“

 




Supervision


Michael Stiels-Glenn (Recklinghausen)

Diplom-Sozialarbeiter, Clinical Social Worker (ZKS), Kriminologe und Polizeiwissenschaftler (M.A.), Psychotherapeut und Supervisor (DGSv).


 



GmbH-Beratung

 

AKKURAT Steuerbüro (Bremen)

Marcus Stein (Duisburg)

 

 

Wir besuchen Sie in ihrer Einrichtung, in ihrem Team oder in ihrem Arbeitskreis und stellen unsere Arbeit im Detail vor. Gerne beantworten wir ihre Fragen, wie zum Beispiel:

  • Was ist der konzeptionelle Ansatz der Fachstelle?
  • Wie kann es gelingen, das Verhalten von grenzverletzenden oder gewalttätigen Menschen zu verändern?
  • Welche Aussagen können über Ursachen und Motivation gemacht werden?
  • Wie “erfolgreich” kann eine Arbeit mit “Tätern” sein?
  • Was kann unsere Einrichtung/Organisation aus der Arbeit mit “Tätern” lernen?
  • So es unser Arbeitspensum erlaubt, präsentieren wir uns auch mit einem Informations-Stand auf ihrer Veranstaltung, Fachtagung, Ausstellung, etc.

    Wir freuen uns auf ihre Anfrage!

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